Aplasiestation

Eröffnung  neue Aplasie-Station- Hochsicherheitsbereich für hoch infektionsanfällige Patienten mit Blut- und Knochenmarkskrebserkrankungen (11.02.2008)

Seit 2004 ist die Anzahl der Patienten mit Leukämien, Lymphknoten- und Knochenmarkskrebs in Salzburg kontinuierlich und deutlich gestiegen. "Im Mittelpunkt meiner Gesundheitspolitik stehen die Patienten. Und gerade hier an der Universitätsklinik für Innere Medizin III werden Krebspatienten behandelt, die besondere Aufmerksamkeit brauchen", sagt Salzburgs Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Gabi Burgstaller anlässlich der Eröffnung der Aplasieeinheit.
Die bestmögliche Behandlung von Krebspatienten sei einer von mehreren gesundheitspolitischen Schwerpunkten im Bundesland Salzburg. "In Salzburg werden Krebspatienten mit den modernsten Medikamenten und Methoden behandelt und mit höchstem Einsatz der Belegschaft betreut. Diese Wahrnehmung haben mir in persönlichen Gesprächen immer wieder ehemalige Patienten bestätigt, wenn sie über positive Erfahrungen berichten", betonte Burgstaller. Die Gesundheitsreferentin hob in diesem Zusammenhang die "hervorragende Arbeit von Abteilungsvorstand Prof. Greil und seinem gesamten Team" hervor. Lesen Sie hier weiter


Die Aplasiestation dient der Versorgung von Patienten mit schwerster und langandauernder künstlich herbeigeführter Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Immunsuppression).

Dies umfasst insbesondere Patienten, die an akuten Leukämien leiden und langzeitaplasierende Chemotherapien benötigen oder Patienten, die an multiplen Myelomen, Lymphknotenkrebserkrankungen, etc. leiden und die von einer hochdosierten Chemotherapie mit Stammzelltransplantation profitieren können.

Angebote für unsere Patienten
Unsere Patienten müssen oft mit einer mehrwöchigen Verweildauer auf der Station rechnen, wobei sie aufgrund der geschwächten Immunabwehr keine Möglichkeit haben, die Station zu verlassen. Um den Aufenthalt dennoch möglichst abwechslungsreich und angenehm zu gestalten, stehen folgende Angebote zur Verfügung:

  • Aufenthaltsraum: Hier können unsere Patienten außerhalb des eigenen Zimmers ihre Mahlzeiten einnehmen. Getränke und Snacks (Chips, Joghurt, Obst, Soletti) stehen den Patienten zur freien Entnahme zur Verfügung. Der Raum wird ebenso für Unterhaltungen mit Besuchern genutzt.
  • Physiotherapie: Gezielte Übungen (passiv und aktiv) können helfen, Pneumonien, Kontraktionen und Dekubiti zu vermeiden bzw. unterstützen nach einer körperlichen Schwächung den sanften Muskelaufbau. Der Ergometer steht unseren Patienten jederzeit zur Verfügung.
  • Psychoonkologische Betreuung: Der oft längere Aufenthalt bedeutet für die Patienten auch eine emotional entbehrungsreiche Zeit. Um das mentale Wohlbefinden zu unterstützen bietet unser Psychoonkologe Einzelgespräche, wie auch Entspannungsübungen (in der Gruppe oder alleine) an.
  • Ernährungsmedizinische Beratung: Um eine individuelle auf den Geschmack des Patienten und das Krankheitsbild angepasste Ernährung zu ermöglichen, stehen dem Patienten Fachpersonen zur Beratung zur Verfügung
  • Wii-Nintendo®: Bei Besserung des Gesundheitszustandes möchten viele Patienten gerne wieder mehr körperlich aktiv werden. Hierfür steht ihnen die Wii-Nintendo® zur Verfügung: diverse Sportarten wie Tennis, Bowling, Boxen und Golfen können wie "im richtigen Leben" in Gruppen oder alleine gespielt werden.
  • Seelsorge: In schwierigen Lebensphasen wenden sich viele Menschen verstärkt dem Glauben zu. Auch auf unserer Station ist es möglich, bei Bedarf Vertreter aller Weltreligionen zum Gespräch für unsere Patienten zur Verfügung zu stellen.
  • Laptop: Auf Wunsch, wenn ein Patient DVD schauen möchte, stehen auch zwei Laptops zur Verfügung
  • TV: Jedes Bett besitzt einen eigenen Fernseher mit Teletext und Radio - mit und ohne Kopfhörer zu benutzen.

Informationen für Besucher:
Besuchszeiten: Mo - Fr von 13:00 bis 15:30 Uhr - diese Besuchszeiten sind ausnahmslos einzuhalten (ausgenommen sind drei enge Angehörige, die vom Patienten namentlich angegeben werden).

  • Beim Besuch / Einschleusen: Aufgrund der stark eingeschränkten Immunabwehr unserer Patienten sind spezielle Hygienemaßnahmen notwendig. Unser Personal erklärt Ihnen beim ersten Besuch alle notwendigen Maßnahmen und steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung
  • Mitbringen von Gegenständen: Auch hierbei gelten spezielle Richtlinien. Bitte wenden Sie sich dafür an die Station: Tel.: +43 (0) 662 4482-3269
  • Mitbringen von Lebensmitteln: ist grundsätzlich nicht erlaubt, da viele Lebensmittel den Gesundheitszustand der Patienten schwer schädigen können. Unseren Patienten stehen drei Menüs, eine zusätzliche Speisekarte und eine individuelle Ernährungsberatung zur Verfügung.
    Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsfolder oder erfragen Sie beim Personal.

Kontakt:
Tel.  +43 662/4482-3269
Fax: +43 662/4482-3264

Stationsärzte

Ass. Dr. Susanne Steinkirchner

E-Mail: s.steinkirchner@salk.at
Tel.:    +43 662/4482-3269
Fax:    +43 662/4482-3264

 
OA Dr. Gudrun Russ

Leitung


E-Mail: g.russ@salk.at
Tel.:    +43 662/4482-3269
Fax:    +43 662/4482-3264

 
 

PflegerInnen

Leitung:          DGKP Reinhard Gager
Vertretung:    DGKS Heidi Hiebler

DGKS Christine Worliczek
DGKS Katharina Müller
DGKP Michael Lindinger
DGKP Thomas Lang
DGKS Anja Glasneck
DGKS Bettina Brötzner
DGKS Ursula Berner
DGKP Rudolf Derfler
DGKS Sabine Neumeyer
DGKP Thomas Preishuber
DGKS Jaqueline Schubernik
DGKP Michael Niedermüller
DGKP Dominic Stefl
DGKS Susanne Teubler

KPH Christian Otte
KPH Leah Alegado
KPH Danijela Jovanovic