Mission Statement
Das Mitte 2005 gegründete Molekularzytologisches Labor besitzt einen Schwerpunkt im Bereich der Hämato-Onkologischen Spezialdiagnostik und verbindet dabei zelluläre wie auch genetische Parameter zur Diagnosefindung.
Das Labor analysiert innerhalb eines Jahres über 33.000 Blutbilder (Stand 2010) an die 1000 Knochenmarksbiopsien sowie an die 10.000 molekulare Marker in den verschiedenen Bereichen. Neben der Klassifizierung von Erkrankungen dient diese Spezialdiagnostik als Unterstützung für die Klinik in den Bereichen der Prognoseerstellung, Therapieentscheidung, Therapiemonitoring und Pharmakogenetik.
Die Einzigartigkeit dieses Labors ist die Verbindung unterschiedlichster Methoden – von bewährter Zytologie bis hochmoderner molekularbiologischer Techniken - innerhalb eines Labors mit direkter Verbindung zur Klinik.
Weiters ist der direkte Kontakt zum Krebsforschungslabor der III. Medizin (LIMCR) als Basis für eine translationale Forschung enorm wichtig, d.h. wissenschaftlichen Daten zum Wohle der Patienten können rascher in die Routine-Diagnostik übernommen werden.
Wichtigste Methoden:
Blutbildanalyse
Zytologie
Durchflußzytometrie (FACS)
Fluoreszenz In-Situ Hybridisierung (FISH)
Polymerase-Kettenreaktion (Real-Time PCR)
Sequenzierung (Kappillarsequenzierung)
Team:
Mag. Gabriele Brachtl (Molekularbiologin)
Elena Schima (leitende BMA)
Lucia Haginger (BMA)
Clemens Hufnagl (BMA)
Michael Neuhuber (BMA)
Ulrike Seidl (BMA)
Stefanie Dorner (BMA)

Kontakt:
Molekularzytologisches Labor
Univ. Klinik für Innere Medizin III
Müllner Hauptstr.48
A-5020 Salzburg
Tel.: +43 662 4482 3424
Fax.: +43 662 4482 3474
Aktivitäten abseits der Routinediagnostik:
Durch die Verknüpfung mit der Forschungs- und Studienaktivität der III. Medizin wirkt das Labor auch in der präanalytischen und analytischen Aufarbeitung von Proben für Forschungsprojekte und klinischen Studien mit.
Exemplarisch hier einige Spezialparameter aus der Routine- und Forschungsarbeit des Labors:
Molekularbiologische Diagnostik: Therapieentscheidung/Pharmakogenetik
BCR/ABL Mutationen (Glivec)
EGFR Mutationen (Gefitinib)
K-Ras Mutationen (Panitumumab)
Verlaufskontrolle, Therapiemonitoring:
Detektion von ganz wenigen versteckten Tumorzellen nach der Therapie mittels Durchflusszytometrie
Minimal Residual Disease Analyse
In Zukunft sollen noch mehr Mediziner über dieses Labor an die klinische Forschung herangeführt werden.
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Publikationen:
Asslaber D, Piñón JD, Seyfried I, Desch P, Stöcher M, Tinhofer I, Egle A,
Merkel O, Greil R. microRNA-34a expression correlates with MDM2 SNP309
polymorphism and treatment-free survival in chronic lymphocytic leukemia. Blood. 2010 May 27;115(21):4191-7. Epub 2010 Jan 20. PubMed PMID: 20089965.
Gryshchenko I, Hofbauer S, Stoecher M, Daniel PT, Steurer M, Gaiger A, Eigenberger K, Greil R, Tinhofer I. MDM2 SNP309 is associated with poor outcome in B-cell chronic lymphocytic leukemia. J Clin Oncol. 2008 May 10;26(14):2252-7. PubMed PMID: 18467716.